ÜBER UNS

WER IST DIE WUM?

Wir sind eine Gruppe ​motivierter Studierenden der MedUni Wien,​ die unsere Universität zum Besseren verändern wollen. Wir engagieren uns parteiunabhängig und sind ​lokal und auf unsere Universität spezialisiert​. Momentan bestehen wir aus ​21 Mitgliedern und Alumni ​quer verteilt über alle Jahrgänge. Manche sind bereits im PhD, andere schon fertige Ärzte.

Wir sehen die Universität nicht nur als einen Ort, an dem Wissen vermittelt wird, sondern auch als einen Ort, der uns Zugehörigkeit und ein Zuhause bietet.

Seit unserer Gründung konnten wir viele tolle Projekte und Events umsetzen, mit denen wir Studium und Freizeit gestaltet haben. Uns ist wichtig, dass sich alle Studierenden rundum mit der MedUni Wien identifizieren können und sich immer wieder für unsere Universität entscheiden würden.

ARBEIT IN DER ÖH

Sicher haben wir erwartet, dass die Verantwortung und die Aufgaben im Vorsitz der ÖH Med Wien eine spannende Zeit und eine Herausforderung für uns bedeuten, doch ganz bestimmt hat niemand damit gerechnet, dass eine Jahrhundert-Pandemie in genau diese ersten zwei Jahre fällt. Schlussendlich war es gerade einmal ein knappes halbes Jahr “normale Vorsitzarbeit”, bis die Pandemie uns erreichte, und unser aller Alltag auf den Kopf stellte. Doch wir blicken stolz auf diese vergangenen zwei Jahre zurück. Gerade in den ersten 6 Monaten sind wir unsere Arbeit und Wahlversprechen im Vorsitz mit voller Tatendrang angegangen. Wie bei der Podiumsdiskussion angekündigt, haben wir darauf gepocht, dass die ÖH Med Wien neben all ihren Events und Förderungen für Studierende auch ihr politisches Mandat wahrnimmt. So haben wir erreichen können, dass wir innerhalb der ersten Monate ein ausführliches Positionspapier geschrieben und veröffentlicht haben, welches Forderungen und Vorschläge zur Verbesserung der Lehre im klinischen Alltag bietet. Weiters haben wir in diesen Forderungen konkrete Verbesserungsvorschläge bzgl. der Arbeitsbedingungen in klinischen Praktika vorgestellt, wie auch endlich eine explizite Erhöhung der derzeit unzureichenden KPJ-Aufwandsentschädigung gefordert.

Zudem haben wir auf die eklatanten Verschlechterungen der letzten Jahre in Sachen ERASMUS reagiert, und haben nicht zuletzt bei einem gemeinsamen Treffen mit dem Rektor und der Vizerektorin für Lehre für eine Verbesserung der Bedingungen plädiert. Weiters haben wir Gutachten zu den Themen Ordij-Jobs, KPJ und klinische Tätigkeit im PhD-Studium auf den Weg gebracht, haben in den Anfangsmonaten der Pandemie zwei offene Briefe an Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober geschickt, und haben im Februar und März im Rahmen der #TeilDesTeams-Kundgebungen all unsere Kolleg*innen bei den Demonstrationen für mehr Rechte in den klinischen Praktika unterstützt. 

Durch die Pandemie sind viele alte Probleme verschärft worden, wie z.B. der teils inakzeptable Umgang der Krankenhausträger mit den Studierenden der klinischen Praktika. Andererseits hat diese Zeit auch einige neue oder vielleicht vorher noch nicht so offensichtliche Themen in den Fokus gespielt, wie z.B. den Zugang zu Corona-Schutzimpfungen für Studierende. Zwei Jahre sind auch ohne Pandemie eine wirklich kurze Zeit, um in dem extrem trägen System der MedUni Wien Veränderungen voranzutreiben. Daher zählen wir auf dein Vertrauen und dass du uns mit deiner Stimme für die WUM signalisiert, dass die Werte und Ziele der WUM auch den deinen entsprechen. Wir möchten die ÖH Med Wien  in die richtige Richtung bewegen, und benötigen dafür deine Stimme!

WAS UNTERSCHEIDET UNS VON DEN ANDEREN?

  • Wir sind die einzige parteiunabhängige, lokal fokussierte Fraktion an der MedUni Wien, heißt, wir sind nicht abhängig von Fraktionen der ÖH-Bundesvertretung oder politischen Parteien - Bei uns stehen immer die Anliegen der Medizinstudierenden an erster Stelle!

  • Wir sagen ja zu hoher Qualität anstatt Quantität in der Lehre und an der Uni: 

    • Wir brauchen keine Verdopplung der Medizinstudienplätze, sondern einen Ausbau unserer Ausbildung

    • Der MedAT soll, trotz seiner Schwächen, bestehen bleiben. DasEin jetzige Medizinstudium an der MedUni würde ohne Zulassungsbeschränkung zu einer massiven Verschlechterung der Ausbildungs und Lehrbedingungen führen. mittelfristig zwangsläufig zu einer Verschlechterungist nicht tragbar!

WIR WOLLEN LEBEN IN UNSERE UNI BRINGEN

Auch wenn pandemiebedingt eine unserer Stärken fast gänzlich weggefallen ist, waren unsere Events für uns immer eine unserder wichtigsten AnliegenSachen. Wir sehen unsere Veranstalungen nicht nur als spaßige Events, sondern auch als Möglichkeiten die Studierenden untereinander jahrgangsübergreifend zu vernetzen. So sehr wie bei den Medical Tuesdays im Charlie P’s oder beim WUM Skitag passiert es wohl bei keinem anderen Event, dass sich plötzlich Erstsemestrige lachend mit Studierenden aus dem letzten Studienabschnitt in den Armen liegen. 

Vielleicht kennst du uns auch noch von dem Ersti-Kickoff ​am Anfang des ersten Semesters. Die letzten zwei Jahre haben wir das KickOff mit in die ÖH genommen und als ÖH Med Wien veranstaltet. Durch ​Tutor*innen​ der höheren Jahrgänge haben die Erstsemestrigen nach einer Einführungsvorlesung nicht nur Führungen durch das AKH und die Vorklinik, sondern auch das ganze erste Semester über immer Ansprechpartner*innen, an die sie sich wenden können.

Für viele schöne Erinnerungen sorgen wir mit unserem wöchentlichen​ Medical Tuesday im Charlie P’s, der leider viel zu lange schon nicht mehr stattfinden konnte. Wir geben alles dafür, dass die Medical Tuesdays zurückkehren, sofern die Umstände einen verantwortungsvolle Wiedereröffnung ermöglichen​! Selbiges gilt auch für unser Running Dinner - den Kitchen Crawl​. Für gewöhnlich sorgen wir mindestens einmal im Semester für prall gefüllte Bäuche und lachende Gesichter, und bieten auch hier eine Möglichkeit studiengangsübergreifende Freunde zu finden, die ihresgleichen sucht. 

Mit großen Ausflügen, wie z.B. dem​ jährlichen Skitag, der Vulkanlandreise, den kommenden Wander-Touren der anderen Art aber auch​ unseren ​Museumführungen​ wollen wir zur kulturellen und sportlichen Bildung an unserer Uni beitragen, wenn nicht gerade ein tödliches Virus unser aller Leben einschränken würde.

Auch ist es uns ein großes Anliegen, unsere Studierenden in der Lehre zu unterstützen. Deshalb bieten wir neben unseren ​SIP-Refreshern​ auch Tutorien an. Nach der Einführung der Block 2-Prüfung im Jahr 2017 haben wir die Block-2-Repetitorien 2017 und 2018 als WUM veranstaltet. Auch diese haben wir in den letzten zwei Jahren als ÖH veranstalten können! Aber auch ​EKG-Kurse​, ​Näh- und Knüpfkurse​, ​SSM2-Refresher​ und viele weitere Veranstaltungen haben wir für euch die letzten Jahre organisiert. Viele unserer Lehre-Projekte haben wir in den letzten 2 Jahren mit in die ÖH genommen oder erreicht, dass die Uni sie mittlerweile selbst anbietet. 

Unsere Mitglieder sind sowohl in den ​Studienvertretungen Humanmedizin​ & Postgrad, in der​ Hochschulvertretung​ als auch im ​Senat der MedUni Wien ​vertreten. Mit unserer Arbeit in der ​Curriculumskommission​, diversen ​Arbeitsgruppen​ und ​Planungsteams tragen wir zu einer effektiven Änderung der Lehre bei und gestalten unser Curriculum mit. Vor allem während der Anfangszeit der Pandemie im März und April 2020 war es wichtiger denn je, eine starke und gut vernetzte ÖH zu haben. Wir haben uns an allen Gremien-Fronten und Planungsteams - ob auf Mikroebene mit Blockplanungsteams oder auf Makroebene im Senat und in Gesprächen mit dem Rektorat für unsere Studierenden und ihre Rechte stark gemacht. Gemeinsam mit den anderen ÖH-Mitgliedern ist es uns so gelungen, dass es z.B. keine Studienzeitverzögerungen gab und unsere Stimmen von Ärztekammer, Krankenhausträgern und der Bundesregierung gehört wurden. 

Das ist nur ein kleiner Einblick in unsere Arbeit der vergangenen Jahre. Auf unseren Facebook- und Instagram-Accounts kannst du dir selbst ein Bild machen und beim nächsten (hoffentlich bald wieder möglichen) Event dabei sein!

WAS WOLLEN WIR POLITISCH ERREICHEN?

LEHRE, DIE SINN ERGIBT UND UNS AUF DAS BERUFSLEBEN VORBEREITET

Wir wollen nicht nur stur Altfragen lernen und Zeit in sinnlosen Seminaren absitzen. Wir möchten die beste Ausbildung, die an der MedUni Wien möglich ist - davon sind wir aber noch weit entfernt! In diversen Planungsteams, bei etlichen Treffen mit ProfessorInnen, mit Anträgen im Senat und sogar bei der österreichischen Gesundheitsministerin höchstpersönlich setzen wir uns für eine bessere Lehre und Ausbildung ein.

WIR FORDERN - Pandemie Edition​

  • Distant Learning mit Konzept und Kompetenz anstatt das WebEx Meeting nebenbei laufen lassen

  • Wiedereröffnung der Bibliothek und Lernplätze wie CLS mit Hygienekonzept (Click & Learn - reservierte Lernplätze)

  • Präsenz, wo sie wichtig ist - Distanz, wo sie nichtig ist

  • Beibehaltung von Aufzeichnungen der Vorlesungen durch Distant Learning-Tutor*innen auch nach Corona.

  • KPJ-Gleichstellung und Rechte - nicht mehr Mitarbeiter zweiter Klasse sein.

LEHRE

  •  Evaluierungen von Lehrenden und Lehrveranstaltungen, die nicht ins Leere gehen, sondern zu Änderungen führen 

  •  Höhere Fragenqualität bei den SIPs bis hin zur gänzlichen Abschaffung der SIP mit einem nachhaltigeren Prüfungskonzept z.B. Blockprüfungen anstatt 5.000 Altfragen am Ende des Jahres

  • Eine AMBOSS-Campuslizenz für uns Studierende - die Uni hat sich quer gestellt, aber wir holen das Ding nach Hause!

  • Klare Stoffkataloge für Seminare, OSCE und SIP - transparente Stoffgebiete aus renommierten Lehrbüchern und e-learning Plattformen, damit du weißt, was du wissen musst

  •  Fixe Zeit für Deine Diplomarbeit im 8. Semester & Evaluierung der Betreuung, die tatsächlich Konsequenzen hat (positiv wie negativ)

  • 20% Fehlzeiten ohne Angabe von Gründen erlauben, angemessene und einheitliche Ersatzleistung für verpasste Inhalte anstatt 3 Seiten schriftliche Ersatzleistung für einen 45 min. Frontalvortrag

  •  Internationale Kooperationen und Austausch ausbauen sowie fördern - unser ERASMUS-Programm kann mehr!

3. ABSCHNITT - MEHR QUALITÄT, BESSER ORGANISIERT

  • Tertiale im 5. Jahr besser organisieren - weniger Leerlauf & sinnlose Anwesenheit

  • Exzellenz durch Transparenz - KPJ-Bewertungen der einzelnen Abteilungen veröffentlichen

  • Höhere Aufwandsentschädigung im KPJ - die Mindestsicherung als Untergrenze (Nettobezug von ca 860 €) 

  • KPJ-Mappe umgestalten und verschlanken

BEIBEHALTUNG VON ZUGANGSBESCHRÄNKUNGEN IM MEDIZINSTUDIUM

  • Hohe Qualität der Lehre nur mit Zugangsbeschränkungen für Human- und Zahnmedizin möglich 

  • Konsequente Evaluierung und kontinuierliche Optimierung des Med-AT

Die WUM hat bereits einiges erreicht, aber wir brauchen deine Unterstützung, damit wir unsere ÖH-Arbeit weitermachen können!

Nur mit deiner Stimme bei der ÖH Wahl 2021 können wir unsere Universität weiterhin zum Besseren verändern!

Bitte hilf uns dabei und kreuz die ​WUM- Wiener Unabhängige Medizinstudierende ​als Hochschulvertretung​ ​bei den Wahlen an!

Liebe Grüße,

Deine WUM- Wiener Unabhängige Medizinstudierende